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Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen
sowie Gymnasien wird aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2019 auf etwa 1.710.000 zurückgehen
(-321.000 bzw. -15,8 Prozent im Vergleich zu 2009). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt in seiner gerade erschienenen regionalisierten Schülerprognose 2010 zeigt, steigen die Schülerzahlen
nur in den Städten Düsseldorf (+9,1 Prozent), Köln (+3,5 Prozent) und Bonn (+2,5 Prozent). In allen übrigen
kreisfreien Städten und Kreisen des Landes sind in den kommenden zehn Jahren sinkende Schülerzahlen zu erwarten,
allerdings mit unterschiedlichem Ausmaß: Während der Kreis Coesfeld (-27,8 Prozent), der Kreis Höxter
(-27,5 Prozent), der Hochsauerlandkreis (-26,3 Prozent) und der Kreis Heinsberg (-25,1 Prozent) die stärksten Verluste
zu verzeichnen haben werden, wird der Rückgang in den Städten Leverkusen (-0,8 Prozent), Münster (-5,9 Prozent),
Essen (-7,7 Prozent) und Bielefeld (-8,0 Prozent) voraussichtlich am geringsten ausfallen.
In Dortmund sinkt die Schülerzahl danach von 58000 auf 53000 Schüler, was einen Verlust von 8,7% macht
Die von den Statistikern vorgelegte regionalisierte Schülerprognose wird jährlich aktualisiert. Sie umfasst -
jeweils auf der Ebene der kreisfreien Städte und Kreise - voraussichtliche Schülerbestände nach
Schuljahrgängen für die Jahre 2009 bis 2019 sowie Prognosen der Schulabgänge nach Abschlussarten für die
Jahre 2010 bis 2020. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen "Vorausberechnung der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens
2008 bis 2030/2050" sowie den amtlichen Schuldaten der Jahre 2007 bis 2009.
Die Entwicklung der Schülerzahlen bis 2019 in den kreisfreien Städten und Kreisen finden sie unter:
www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/171_10.pdf
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