Besondere Aktivitäten an unserer Schule
Beim "Anklicken" der Symbole, erhalten Sie nähere Erläuterungen
Inliner
Im dritten Schuljahr geht es in die Skater-Halle am Keuninghaus.
Dazu wird die Klasse in zwei Gruppen geteilt und innerhalb des Halbjahres gewechselt,
sodass jede Gruppe etwa ein Viertel des Schuljahres fahren kann.
Um dorthin zu kommen haben wir es jedoch nicht sonderlich bequem und fahren
mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Deshalb ist die Begleitung eines Elternteils
sehr willkommen.
Die Kinder benötigen eine Schutzausrüstung (Hand-, Ellbogen- und Knieschoner und ein (Fahrrad-) helm) und Inliner.
In der Halle gibt es einen Verleih, einzelne Teile auch in der Schule. Zu empfehlen ist jedoch sich von Freunden oder Verwandten das Notwendigste zu besorgen.
NEXT-AG
Um die kindliche Neugier auf die Alltagsphänomene zu fördern und die Kinder damit
an naturwissenschaftliches Denken und Experimentieren heranzuführen, kooperieren wir seit dem Schuljahr 2005/2006 mit dem Kinderhaus
Franziskus, dem katholischen Mallinckrodt-Gymnasium, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und dem Anna-Zilken-Berufskolleg. Im Rahmen
des NEXT - Projektes - Naturwissenschaftliche EXperimenTe
für Kinder - sollen unsere Schulkinder gemeinsam mit den Kindergartenkindern aus dem Kinderhaus dazu angeregt
werden Alltagsphänomene genau zu beobachten und zu beschreiben, erste Erklärungsansätze mit den Betreuerinnen
und Betreuern, den Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe der beiden Schulen sowie den Studierenden des
Kollegs zu suchen und selbstständig einfache Experimente durchzuführen und zu verstehen. Unterstützt werden
die Schülerinnen und Schüler dabei von Referendarinnen der Gesamtschule, Erzieherinnen des Kinderhauses und
Lehrerinnen der Franziskusschule.
Pausenhelfer
Um fröhliche und friedliche Pausen miteinander verbringen zu können
erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge im Schuljahr 2007/2008 "Pausenregeln".
Die Regeln wurden von allen Schülern der Schule gefunden und festgelegt. Sie sind gut sichtbar
in den Klassenräumen aufgehängt und werden gut angenommen.
Zur Unterstützung der aufsichtführenden Lehrkräfte wurden gleichzeitig für die Schulhofpausen
aus den Klassen 2 - 4 "Pausenhelfer" (von den Mitschülern) gewählt.
Die Pausenhelfer werden von Lehrern für ihren Einsatz ausgebildet. Sie "helfen" ihren Mitschülern bei
der Einhaltung der Pausenregeln.
Auf dem Schulhof sind die Pausenhelfer an orangefarbenen Westen zu erkennen. Sie tragen die Pausenregeln
als laminierte Regelkarte bei sich und können so bei Regelverstößen Mitschüler sofort
auf die entsprechende Regel aufmerksam machen.
Ihren Einsatz erfahren die Pausenhelfer aus einem Einsatzplan, der im Schuleingangsbereich und in allen Klassen hängt.
Streitschlichtung
Um die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler zu
fördern wurde an unserer Schule das Streitschlichtungs-Programm nach dem Bensberger Mediations-Modell eingeführt.
Dieses Modell beinhaltet einerseits die Konfliktbewältigung durch zwei ausgebildete Schulmediatorinnen.
Andrerseits verhilft das Modell durch "Klassenprogramme" und die Ausbildung von "Streithelfern" dazu,
dass Kinder lernen konstruktiv mit Streit umzugehen und Konflikte selbstständig zu regeln.
"Wir wollen in einem partnerschaftlichen und rücksichtsvollen Miteinander lernen" - so lautet ein Leitsatz in unserem
Schulprofil. Um diesen Leitsatz zu unterstützen führen die beiden Schulmediatorinnen,
Frau Beulshausen und Frau Skocki, in einer im Stundenplan fest eingeplanten Unterrichtsstunde Streitschlichtungsgespräche mit
Schülern durch, die ein Problem miteinander haben. Die Schülerinnen und Schüler melden sich
freiwillig zu einem Gespräch an. Sie reden miteinander über ihren Konflikt und versuchen einen Konsens zu finden,
der von allen Beteiligten akzeptiert werden kann.
Ein "Friedensvertrag" besiegelt das Gespräch und "verpflichtet" die Kontrahenten, in Zukunft
friedlich und rücksichtsvoll miteinander umzugehen.
Es versteht sich von selbst, dass alle Gespräche vertraulich behandelt werden.
Vier bis fünf Wochen nach dem Gespräch wird mit den beteiligten Schülern noch einmal kurz geklärt,
ob sie die getroffenen Vereinbarungen einhalten konnten.
Ergänzt und unterstützt wird die Arbeit der Schulmediatorinnen durch ausgebildete "Streithelfer".
Interessierte Schülerinnen und Schüler aus dem dritten Schuljahr nehmen an einem Nachmittag in der Woche an einer Streithelfer-AG teil.
Sie lernen dort nach dem Bensberger Modell "Interventionsgespräche" mit Gleichaltrigen durchzuführen.
Vom vierten Schuljahr an können sie dann auf dem Pausenhof oder nach der Pause vor dem Klassenraum Konflikte mit den "Streithähnen"
klären. Sie vermitteln zwischen den Streitenden und helfen Lösungen für das Problem zu finden.
Die Schulung der Streithelfer wird von den beiden Schulmediatorinnen und einer Kollegin aus der OGS durchgeführt.
Ganz bewusst achten wir darauf, dass auch Kinder, die die OGS besuchen, im Kreis der Streithelfer vertreten sind.
Somit wird gewährleistet, dass die Prinzipien, die in der Schule gelten, auch in der OGS beachtet werden.
Darüber hinaus können die Streithelfer auch in den Betreuungszeiten zum Einsatz kommen.
Für den Einsatz der Streithelfer gibt es einen Einsatzplan, der im Schuleingangsbereich und in allen Klassen ausgehängt wird.
Als Erkennungszeichen tragen die Streithelfer in den Pausen hellblaue Westen. Sie können sich durch Streithelfer-Ausweise legitimieren
und haben immer einen Leitfaden für Interventionsgespräche als laminiertes Leporello bei sich.
Franzi-Spatzen
Kinder, die gerne singen, treffen sich alle 2 Wochen donnerstags
in der 6. Stunde, um verschiedenste Lieder einzustudieren, mit denen sie verschiedene Gelegenheiten, wie Gemeindefest, Schulfest,
Brunnenfest, Tag der Offenen Tür im Bruder Jordan Haus, Weihnachtssingen etc. musikalisch untermalen.
Arbeiten mit dem PC
Nachdem unserer Schule in den Sommerferien einen neuen Server
bekommen hat, sind jetzt alle Klassenräume wieder vernetzt. Die Kinder können nun z.B.
die Lernwerkstatt oder Antolin vom Klassenraum aus wieder nutzen.
Das Schülerparlament
Einmal im Monat trifft sich das Schülerparlament der
Franziskus-Grundschule.
Es bildet sich aus den Klassensprechern der zweiten bis vierten Klassen, deren Stellvertretern und der Vertrauenslehrerin.
Die Schüler und Schülerinnen werden hier in wichtige Fragen und Angelegenheiten, die das Schulleben betreffen, eingebunden.
Sie können ihre Sicht der Dinge schildern und sich mit eigenen Ideen aktiv am Schulgeschehen beteiligen.
Anliegen der Mitschüler, Wünsche, Sorgen und Probleme werden von den Klassensprechern gesammelt, im Schülerparlament
vorgebracht und miteinander diskutiert.
Auch bittet die Vertrauenslehrerin im Namen der Lehrerschaft die Kinder um ihre Meinung und um ihren Rat.
Die Themen sind sehr abwechslungsreich.
In einer Sitzung haben wir uns beispielsweise mit der Toilettensituation der Schule beschäftigt. Unter dem Motto "Uns stinkt's"
haben die Kinder einen Klo-Brief an die Eltern verfasst, in dem sie sie bitten, mit den Kindern über die saubere Nutzung der
Toilettenanlagen zu sprechen.
In der nächsten Sitzung baten die Lehrer um Mithilfe bei einem zukünftigen Comenius-Projekt. In den Klassen haben die Schüler
mit den Klassensprechern Ideen zum Thema "Windoors to Europe" gesammelt. Diese durften sie dann auch vor den Lehrern der Partnerschulen
aus England und Estland vortragen.
In einer weiteren Sitzung haben wir uns mit dem Klettergerüst beschäftigt. Um Unfälle zu vermeiden, stellten die Klassensprecher
Regeln für einen reibungslosen Kletterbetrieb auf.
Auch zukünftig werden bestimmt noch spannende Aufgaben auf die Vertreter der Klassen zukommen.
Mitbestimmung wird hier groß geschrieben! Wir möchten den Schülern zeigen, dass sie mit ihren Wünschen, Meinungen und
Bedürfnissen ernst genommen werden und nicht nur über ihren Kopf hinweg bestimmt wird.
Zurzeit besteht unser Schülerparlament aus Cornelius und Akash aus der 4a, Zoe und Konrad aus der 4b, Rosemarie und Jacob aus der 3a,
Mia und Joshua aus der 3b und Frau Leuschner.
Eislaufen
Seit Jahren gehört Eislaufen zum festen Programmpunkt des Sport-Unterrichts an der
Franziskus-Grundschule. In den Anfängen geboren aus der Not, Ersatz für fehlende Hallenstunden zu finden, hat sich der eiskalte
Ausgleichssport inzwischen zum Renner für unsere Drittklässler entwickelt. Unter dem schützenden Dach des Eislaufzentrums an der
Westfalenhalle werden auch ängstliche Anfänger zunehmend mutiger und bewältigen Übungen mit so unterhaltsamen Namen
wie "Eierlaufen", "Rollerfahren", "Flieger" und "Storch". Am Ende gilt es für alle, in einer
kleinen, selbst ausgedachten Kür die erworbenen Kenntnisse zu präsentieren. Für viele bleibt allerdings das Schnüren
der Schlittschuh-Stiefel bis zum Schluss eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Es kann aber auch sein, dass der Service durch helfende
Hände von Lehrern und begleitenden Eltern den Ehrgeiz bremst, dem Geheimnis von Ösen und Haken auf die Spur zu kommen.